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Ein plötzlicher Familienzuwachs

Gestern Abend ist es passiert und wir haben Familienzuwachs bekommen, zum Glück nur für zwei Wochen. Unsere Nachbarin klingelte plötzlich und für mich völlig unerwartet an unserer Haustür und grinste mich mit den Worten: „Hier ist euer Gast für die nächsten 14 Tage!“ an.

 

Erschreckt sah ich sie an und fragte erst einmal nach: „Wie, du willst dich für die nächsten zwei Wochen bei uns einquartieren?“

„Nicht ich, sondern Toni!“ sagte sie und gab den Blick auf ein Katzenkörbchen frei. Darin saß er, ein ziemlich fetter Kater, Model „Reuschenberger Straßenmix“ (laut Auskunft unserer Nachbarin) und sah mich halb schlafend an.

 

Etwas verwirrt fragte ich nach: „Ähh, wie kommt es, das du den hier bei uns parken möchtest?“

„Oh, das habe ich am letzten Wochenende mit deiner Frau besprochen, beim Kaffee. Ich fliege für zwei Wochen nach Lanzarote und habe auf die Schnelle keinen Platz mehr in der Katzenpension bekommen. Da hat sich Angela angeboten, auf Toni aufzupassen und ihn zu versorgen. Ist ein netter Zug von ihr. Moment, du weist nichts davon?“

„Nein, da bestand wahrscheinlich ein kleines Kommunikationsproblem. Schatz, kommst du bitte mal?“ rief ich und schon wenige Sekunden später erschien sie dann auch.

 

Nach ihrer Begrüßung unserer Nachbarin stellte sich wieder einmal die Frage der richtigen Kommunikation in der Familie:

„Doch, das mit Toni habe ich dir erzählt, gleich nachdem ich wieder hier war.“

„Nein, hast du nicht, ist dir wohl entfallen.“

„Doch, habe ich! So etwas würde ich doch nie vergessen zu erzählen!“

„In diesem Fall hast du es vergessen. Du bist vom Kaffetrinken recht spät wiedergekommen und hast mich und Sophie vollgetextet, aber kein Hinweis auf Katze/Toni. Kannst Sophie fragen, sie wird es dir bestätigen.“

 

Wie auf Stichwort erschien jetzt auch Sophie und bestätigte meine Version: „Nein Mama, kann sein, dass du es erzählen wolltest, aber du hast nur den üblichen Nachbarschaftklatsch erzählt. Keine Katze.“

 

Es nützte ja alles nichts, jetzt haben wir eine Pflegekatze. Mal schauen, was daraus wird, denn ich sah schon das Leuchten in den Augen meiner Frau, die in Richtung von Toni gingen. Aber in den nächsten 14 Tagen bleibt dieser schnurrende Bettvorleger (er schnurrt schon, sobald man ihn nur anspricht) uns erst einmal erhalten. Meine beiden Mädels sind hin und weg von dem Tierchen und haben ihm gestern erst einmal eine Dose Thunfisch zur Bestechung und zur Eingewöhnung gegeben – leider den in Öl!

 

Oh, welch lieblicher Duft schlug mir heute Morgen aus dem Katzenklo entgegen…

 

Ich werde weiter berichten!

30.8.13 10:43

Letzte Einträge: Sie sind wieder da…!, Immer wieder eine Sache für sich… Schwiegermütter!, Nach der Maggikalypse – jetzt die Fäkalypse!, Frisch aus dem Urlaub zurück – Veggiegirl!, Im Bann des Schnurrinators

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